Innovationswettbewerb

Was ist der Innovationswettbewerb?

Der Innovationswettbewerb ist das Herzstück von demokratie.io. Wir wollen gemeinnützige  Projekte fördern, die eine innovative digitale Idee für die Stärkung unserer Demokratie umsetzen wollen. Dazu vergeben wir im Jahr 2018 insgesamt 100.000 Euro, um 5 Projekte mit je maximal 20.000 Euro zu unterstützen. Der Bewerbungszeitraum beginnt am 20.10.2017 und endet zum 20.11.2017. Die 5 Gewinner werden auf unserer Auftaktveranstaltung im Einstein Center Digital Future am 6.12.2017 verkündet. Förderzeitraum beginnt im Januar 2018 und ist auf 6 Monate angelegt.

Im Jahr 2019 folgt übrigens dasselbe Spiel, aber eins nach dem anderen!

Wer sollte sich bewerben?

Dein Projekt hat gute Chancen auf Förderung, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Status der Gemeinnützigkeit anerkannt (zum jetzigen Zeitpunkt nachweisbar, etwa durch Freistellungsbescheid vom Finanzamt).
  • Ausgeprägte digitale Komponente: das Projekt beinhaltet eine digitale Lösung zur Demokratieförderung. Es kann es sich auch um ein bereits bestehendes Projekt handeln, das eine neue digitale Komponente erhält.
  • Innovativ: der Ansatz ist neu. Hierbei kann es sich um ein komplett neues Tool handeln, oder den innovativen Einsatz einer digitalen Lösung im Kontext der Demokratieförderung.
  • Stadium der Projektentwicklung: es handelt sich um mehr als eine bloße  Idee, eine Projektskizze sollte es schon sein, die Du in ein Projektkonzept gießen kannst. Ziele und das grobe Vorhaben sind Dir bewusst, sodass Du praktisch im Januar 2018 loslegen kannst.
  • Thematischer Themenbezug vorhanden: der Bezug zur digitalen Demokratieförderung ist vorhanden. Wie weit unser Demokratieverständnis greift, dazu nun mehr.

Was meinen wir mit digitaler Demokratieförderung?

Mit dem Themenfeld digitale Demokratieförderung haben wir uns was vorgenommen! Was wir unter digitaler Demokratie verstehen, kannst Du im Zukunftsraum nachlesen. Auf die Schnelle helfen Dir die Kategorien, in der wir digitale Demokratieförderung folgendermaßen zusammengefasst haben:

  • Transparenz durch digitale Tools (Bereitstellen von Informationen, Möglichkeit zur Meinungsbildung, Monitoring und Evaluierung der Politik, Watchdog, z.B. Live-Streaming von politischen Debatten)
  • Meinungsaggregation durch digitale Tools (Agenda Setting, z.B. durch Petitionsseiten)
  • Diskurs durch digitale Tools (Beratung, Begleitung eines Entscheidungsprozesses, z.B. Plattform zum Debattieren von Themen)
  • Crowdsourcing von Inhalten durch digitale Tools (Einbringen und Teilen von Expertise bottom-up, z.B. Input in Form von Vorschlägen für politische Entscheidungen oder Themen)

In der Bewerbung bitten wir Dich, Dein Projekt einer dieser Kategorien zuzuordnen. Dabei wissen wir, dass diese nicht überschneidungsfrei sind. Doch bestimmt ist die eine Komponente ausgeprägter als die andere.

Du bist ein kleiner Rebell und magst Dich so gar nicht einordnen? Dann formuliere eine neue Kategorie, das ist kein Ausschlusskriterium für den Bewerbungsprozess.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Niedrigschwellige Bewerbung ist das Stichwort! Wir haben dafür einen zweistufigen Bewerbungsprozess aufgesetzt. Das klingt erstmal nach viel Arbeit und Akten wälzen, aber Du wirst feststellen: Wenn Du eine konkrete Projektidee hast, kannst Du die angeforderten Informationen im Nu aufschreiben.

Im ersten Schritt fragen wir Dich zu allgemeinen Informationen zu Deiner Projekteinreichung. Du willst direkt loslegen? Dann geht es hier zum Bewerbungsformular.

Nach erfolgreichem Plausibilitätscheck (siehe oben zu “Wer sollte sich bewerben”) durch das betterplace lab laden wir Dich einen, in einem zweiten Bewerbungsschritt noch etwas mehr über das Projekt zu erzählen.

Diese detailliertere Bewerbungsstufe wird gleichermaßen vom betterplace lab und einem Mitglied unserer Experten-Jury (hier kommt bald Leben rein) bewertet. Kriterien sind zum Beispiel Wirkungsorientierung und Innovation (mehr zu den Bewertungskriterien findest Du in den Teilnahmebedingungen)

Die 5 Gewinner des Innovationswettbewerbs werden zu Anfang Dezember von uns informiert, sodass diese sich auf der Auftaktveranstaltung am 6.12.2017 im Einstein Center Digital Future präsentieren können.

Und wenn ich gewinne?

Na, dann Glückwunsch! Den ersten Fame gibt’s auf dem Auftaktevent im Dezember, außerdem wird fleißig gebloggt: von Dir und von uns. Über Deine Wirkungsziele, Deine Fortschritte, ja sogar Deine Fails. Trial and Error und gemeinsames Lernen sind das Ziel!

Ab Januar 2018 geht’s mit der Förderung in die Projektumsetzung. Zudem startet dann auch der Betreuungsraum, in dem wir mit Dir gemeinsam in Workshops und durch regelmäßige Check-Ins durch die Projektphase schreiten. Bis spätestens August 2018 sollte Dein Projekt umgesetzt sein.

Alles in Kürze zum Innovationswettbewerb:

  • Reiche möglichst bald die allgemeinen Infos zu Deinem Projekt ein (bis spätestens 15. November 2017), sodass noch genug Zeit für den zweiten Bewerbungsschritt bleibt. Hier geht’s zur Bewerbung
  • Checke regelmäßig Deine Mails und schau nach, ob Du eine Einladung zum nächsten Bewerbungsschritt erhalten hast
  • So oder so: Merke Dir schonmal den 6.12.2017 vor und melde Dich am besten gleich an (Email mit dem Stichwort “Anmeldung” an katja.jaeger@betterplace.org)
  • Bleib am Ball auf unseren Socials (Facebook, Twitter) und melde Dich gleich für den Newsletter an.

Du strebst gar keine Förderung an, willst aber trotzdem irgendwie dabei sein? Gerne doch:

  • Zum Lesen: Stöbere durch unseren Blog
  • Zum Mitmachen: Du hast Lust, selbst am Blog mit zu werkeln? Melde Dich bei Katja: katja.jaeger@betterplace.org
  • Zum Hingehen: Komm auch Du zu unserer Auftaktveranstaltung. Melde Dich gleich an und sende eine Email mit dem Stichwort “Anmeldung” an katja.jaeger@betterplace.org
  • Zum Up-to-Date bleiben: Facebook, Twitter, Newsletter

Fragen? Fragen! An katja.jaeger@betterplace.org